WERBUNG Manchmal bin ich eben doch altmodisch

Advertorial:
Manchmal bin ich eben doch altmodisch. Vor allem was Gedrucktes angeht. Ich hasse es, wenn meine Fotos auf der Festplatte liegen bleiben, und ich wieder nicht dazu komme, ein Album zu erstellen. Ich liebe den Duft von echten Büchern und das Gefühl, zum ersten Mal die vielen Seiten aufzuschlagen, von denen ich noch nicht weiß, welche Geschichten sie mir erzählen werden. Genau darum werde ich mir auch kein Kindle, Tolino oder sonst einen E-Book-Reader kaufen. Auch wenn die Dinger noch so praktisch sind und – das muss ich zugeben – ein richtig gutes Display zum Lesen haben.

(Der folgende Text enthält Werbung:)

Kho Phangan Thailand
Damals in Thailand (Kho Phangan)

Und bei meinen Reisevorbereitungen finde ich eben doch nicht alles im Internet. Na klar, gibt es viele gute Seiten, Blogs und Magazine „online“. Die gucke ich mir an und lese sie – meistens – auch durch. Aber ich lese eben auch gern Gedrucktes. Ich habe die Sachen halt gern selbst in der Hand. Haptisch nennt man das wohl. Genau darum bin ich gerade wieder dabei, in einem Stapel alter Magazine zu wühlen. Ja, ich sammle so was und ein paar Hefte haben sogar die diversen Umzüge und die Michis Entsorgungswut “unnötiger Papiere” überlebt.

Mauritius Tamarind Falls
Damals auf Mauritius (Tamarind Falls)

Jedenfalls bin ich jetzt auf der Suche nach einem GEO Heft über Brasilien. Ich weiß ganz genau, dass wir eins hatten. Das Titelbild zieren sambatanzende Schönheiten. Was auch sonst. Zwischen alten Ausgaben des Spiegel, National Geographic und 11 Freunde finde ich schließlich auch ein paar GEOs. Nur nicht das, mit den Tänzerinnen vorne drauf. Ich blättere trotzdem und lese mich an einem Bericht über die Eingeborenen in Papua Neuguinea fest. Wahnsinnige Fotos von Häusern in den Wipfeln des Urwalds. Aber nichts über Brasilien. Wo zum Kuckuck ist bloss dieses Heft hin?

In einem anderen GEO Heft stosse ich auf einen Bericht über Sex in der Botanik. Was? Es geht um eine Studie zur Bestäubung des Balsabaums in Panama. Auf botanisch heißt er Ochroma pyramidale. Offenbar müssen niedliche kleine Säugetiere mit großen Augen dafür sorgen, dass diese besonderen Bäume sich fortpflanzen können. Ein Foto von den possierlichen, nachtaktiven Tierchen ist auch dabei. Panama muss ein Paradies für Natur- und Pflanzenliebhaber sein. Ich denke an Claudi, eine Freundin, die sich neulich in Holland als echte Botanik-Fachfrau geoutet hat und übrigens auch einen Reiseblog schreibt. Ich nehme mir fest vor, wenn ich im Februar nach Panama fahren werde, so einen Balsabaum zu suchen. Die Forscher, die an dieser Studie beteiligt waren, vergleichen ihr Erlebnis in diesem Artikel nämlich mit dem Entdecken der Unterwasserwelt „Es war so, wie eine Tauchermaske aufzusetzen und zum ersten Mal ein Korallenriff zu sehen“. Wahrscheinlich habe ich als normaler Tourist gar keine Chance, so etwas auch zu erleben. Aber versuchen kann man es ja.

Ich blättere weiter in meinem Stapel. Hat nicht auch einer meiner Lieblingsautoren, Stefan Nink, mal für GEO geschrieben? Egal. Ich lenke mich schon wieder ab.

Das Brasilienheft bleibt verschwunden. Wahrscheinlich sollte ich mich nicht immer darauf verlassen, dass die Leute, die uns besuchen kommen, ihre Flugzeuglektüre hier lassen. Oder darauf, dass sie die richtigen Zeitschriften lesen. Vielleicht sollte ich die GEOs doch besser einfach abonnieren …

Die Frage ist nur, lieber Geo Special oder Geo Saison? oder beide?

141028-GEO-SPECIAL-Fächer

Werbung – Hinweis: Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit dem Verlag Gruner & Jahr entstanden. Die hier dargestellte Meinung ist ausschließlich meine eigene.

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