Museu d’Història und die Frauen Gironas

Eines meiner Lieblingsmuseen ist das Museum der Geschichte Gironas. Auf mehreren Etagen werde ich in den verwinkelten Sälen und labyrinthartigen Gängen des ehemaligen Kapuzinerklosters durch die Geschichte der Stadt geführt.

Im Eingangbereich des Museu d‘Història gibt es schon die ersten spannenden Dinge zu sehen. Hinter einer Glasscheibe steht die Faràndula, so nennt man hier sämtliche Figuren und Puppen der Stadt, die alle bei den traditionellen Festen eine wichtige Rolle spielen. Neben den typischen Gegants und Capgrosses hat Girona noch eine ganz besondere Figur, den Tarlà de l’Argenteria.

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Tarlà de l’Argenteria

Während der Pest hatte man am Carrer de l‘Argenteria, nahe der Rambla, eine Absperrung errichtet, um die kranken von den gesunden Bewohnern zu trennen und so eine Ausbreitung der Epidemie zu vermeiden. Die Bewohner des zwangsweise unter Quarantäne gesetzten Viertels konnten ihre Häuser nicht verlassen. Der Legende nach soll der Tarlà diese Absperrung einfach übersprungen haben, um die Menschen auf der anderen Seite zu unterhalten und ihnen zu helfen.

Der Tarlà ist eine Puppe, die an diesen jungen Mann erinnert. Der Name bedeutet so etwas wie ein verrückter Harlekin, ein lustiger Akrobat, der mit seinen Späßen die Langweile und Traurigkeit vertreibt. In Gedenken an diesen sympathischen Clown hängt man also noch heute eine bunt gekleidete, bewegliche Puppe an einer drehbaren Stange mitten über der Straße Argenteria auf. Jedes Jahr im Frühjahr, meist um Sant Jordi, den 23. April herum, schlägt der Tarlà über den Köpfen der Passanten seine Kapriolen. Den Rest des Jahres ruht er zusammen mit den Gegants irgendwo in einem Lager.

tarla museu d historia de girona freibeuter reisenDer Tarlà im Museum ist die vorletzte, nicht die aktuelle Puppe  

Friedhof – Die Gruft der Kapuziner

Eine andere Besonderheit ist der erstaunlich gut erhaltene Friedhof des ehemaligen Klosters. Kapuziner hatten die Angewohnheit ihre verstorbenen Brüder in unterirdischen Gruften trocknen zu lassen. Im achtzehnten Jahrhundert wurden in diesen kleinen Nischen die toten Mönche sitzend zwei Jahre lang aufbewahrt. Anschließend wurden sie in traditionelle Ordenskutten gekleidet und in der Gruft nebenan für ihre Brüder zur demütigen Betrachtung ausgestellt.

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An besonderen Tagen des Jahres, wie zum Beispiel Temps de Flors, öffnet das Museum auch den Kohlenkeller, die Zisterne und den Hof, in dem noch Reste des alten Kreuzgangs des Klosters stehen.

Wo sind die Frauen im Museum der Geschichte?

Die Zeitreise im Museum geht von Gerunda, der ersten römischen Siedlung, über die Blütezeit Gironas im Mittelalter bis zur Industrialisierung in die jüngste Vergangenheit. Weil ich das Museum wirklich spannend finde, bin ich natürlich nicht zum ersten Mal hier. Aber heute gehe ich mit einem ganz besonderen Blick durch die Räume. Ich suche nämlich nach den Frauen in der Geschichte der Stadt. Welche Rolle haben sie gespielt? Wie werden sie dargestellt? Und welche Frauen kommen überhaupt vor? Wie sichtbar oder unsichtbar sind die Frauen hier im Museum? Zur Verstärkung habe ich die Direktorin des Museums Silvia Planas gebeten, mich auf meiner Suche zu begleiten. Silvia hat sich auf das Leben der jüdischen Frauen im Mittelalter spezialisiert und bereits mehrere Bücher zu diesem Thema veröffentlicht („Saras Töchter“).

Das römische Gerunda

Im ersten Teil der Ausstellung stoßen wir auf ein riesengroßes und gut erhaltenes Mosaik. Es stammt aus einer römischen Villa, die sich ein wohlhabender Bürger in der Nähe von Girona bauen ließ. Welche Geschichte erzählen uns diese über zweitausend Jahre alten Steinchen? Die Szenen eines Wagenrennens aus dem Circus Maximus haben ganz bestimmt die Besucher der Villa sehr beeindruckt. Wer sich so ein prächtiges Mosaik in einem sicher ebenso eleganten Wohnhaus leisten konnte, musste reich sein und gute Kontakte zu den einflussreichen Bürgern in Rom haben. Ich kann nur ahnen, wie wohlhabend und bedeutend der Hausherr wohl gewesen sein mag. Vielleicht war er an der Errichtung der römischen Siedlung beteiligt, aus der sich später dann das heutige Girona entwickelte.

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Frauen kommen in dieser Geschichte jedenfalls noch nicht vor. Doch Silvia weist mich auf eine Steintafel in der Ecke des Saals hin. Auf einem kleinen Grabstein ist unter dem Namen des verstorbenen Römers auch der Name seiner Frau eingemeißelt, die den Stein in Auftrag gegeben hat. Julia Marcia, es ist nur ein Name, den diese Frau hinterlassen hat, bevor sie in der Geschichte verschwand. Wie sie haben sich noch viele andere Frauen um die alltäglichen Aufgaben der Führung des Haushalts in so einer Villa gekümmert. Römische Männer in wichtigen Positionen waren vermutlich oft abwesend. Währendessen musste wahrscheinlich die Gattin die Bewirtschaftung der Felder managen.

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Ermessenda – Die Frau im Mittelalter

Das Mittelalter war die Blütezeit Gironas. Die kleine Stadt nahm durch ihre Nähe zum benachbarten Reich der Franken eine strategische Schlüsselstellung ein. Wer zog die Fäden in den weltlichen und kirchlichen Belangen der mittelalterlichen Gesellschaft? An den Wänden klären diverse Tafeln über die Machtstrukturen des Mittelalters auf. Ein prachtvoller Thron dominiert den Saal. Es ist der Nachbau des Bischofsstuhles, benannt nach dem Thron Karl des Großen. Das Original befindet sich wenige Meter weiter, in der nahe gelegenen Kathedrale. Obwohl Carlemany Girona nie betreten hat, wurde er wie ein Heiliger verehrt. Zahlreiche Legenden rangen sich bis heute um diesen mächtigen europäischen Herrscher.

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In einer Ecke flackert auf einem kleinen Bildschirm das Foto einer Büste auf. Es ist Ermessenda von Carcassonne, von der ich zum ersten Mal bei einer Auszeit in dem von ihr gestifteten Kloster Sant Daniel gehört habe. Ermessenda von Carcassone war eine der mächtigsten und bedeutendsten Frauen des Mittelalters. Sie stammte aus einem alten Adelsgeschlecht, war gebildet und belesen. Im zehnten und elften Jahrhundert lenkte sie über mehrere Generationen hinweg die Geschicke des gerade entstehenden Kataloniens.

Die kluge Ermessenda regierte an der Seite ihres Mannes, des Grafen von Barcelona, saß zu Gericht, stiftete Klöster und traf wichtige politische Entscheidungen. Nachdem der Graf in einer Schlacht gegen die Mauren gefallen war, übernahm sie die Regierungsangelegenheiten im Namen ihres minderjährigen Sohnes. Viele Jahrzehnte lang herrschte sie anschließend gemeinsam mit ihrem Sohn, später dann mit ihrem Enkel über die Grafschaften. Auf dem Ring, mit dem sie Verträge besiegelte, stand ihr Name in lateinischen und arabischen Lettern. Die Gräfin war mächtig und sehr einflussreich. Hohe geistliche Würdenträger zählte sie zu ihren Freunden und Beratern. Eine der beeindruckendsten Frauen in der Welt des Mittelalters, die mehr Raum im Museum verdient hätte.

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Auch die Alltagswelt der mittelalterlichen Frauen kommt in der Ausstellung vor. Durch kleine Gucklöcher kann ich Bilder sehen, die Badeszenen oder Hausarbeiten darstellen, oder kleine Gegenstände wie eine Puppe oder Schmuck. In einer Vitrine zeigt das Museum altes Keramikgeschirr. Es sind keine wertvollen goldenen Schüsseln, sondern einfach, aber liebevoll bemalte Schalen und Teller. Das Geschirr hat man direkt hier im Gebäude gefunden. Es stammt also aus der Zeit, bevor das Kloster im achtzehnten Jahrhundert in diese Mauern einzog. All diese Gegenstände erinnern daran, dass auch in den mittelalterlichen Haushalten jemand gekocht und den Tisch gedeckt hat. Irgendwer wird diese Schüsseln gefüllt, Kinder gefüttert und sie dann wieder abgewaschen haben. In den Geschichtsbüchern finden diese normalen Alltagsszenen keinen Eintrag. Aber es hat sie sicher gegeben.

Das Gebären und Aufziehen der Kinder, die Versorgung der Familie, für Ordnung sorgen und Kranke pflegen. Diese Arbeiten des täglichen Lebens waren meist Aufgabe der Frauen. Und doch verschwinden sie in den Tiefen der Geschichte, ohne dass irgendjemand sich an ihre Namen erinnert. Dabei verdienen doch diese kleinen, aber wichtigen Aufgaben des Lebens eigentlich auch Beachtung und Wertschätzung.

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Les Barbaras – Die Heldinnen der Heiligen Barbara

Wie so oft in seiner Geschichte spielte Gironas Lage nahe der Grenze auch in den Napoleonischen Kriegen auf der Iberischen Halbinsel eine bedeutende Rolle. Bei der Belagerung der Stadt 1809 spielte eine Kompanie, die ausschließlich aus Frauen bestand eine wichtige Rolle: la companyia Santa Bàrbara. Die Frauen griffen nicht nur zu den Waffen, um ihre Heimatstadt, ihr Zuhause und ihre Kinder zu verteidigen. Vor allen Dingen versorgten sie die Einwohner der Stadt mit Lebensmitteln, kümmerten sich um die Kranken und Verletzten. Ja sie sammelten nach der Schlacht sogar die Verwundeten von den Schlachtfeldern ein, um ihnen zu helfen und zu verarzten. Die Kompanie der Barbaras kümmerte sich um die wichtigsten menschlichen Werte überhaupt, nämlich für das Leben zu kämpfen und es zu erhalten. Ihre Stärke war das Mitgefühl.

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Hier im Museum erinnern zwei Porträts an diese Heldinnen. Aus der Geschichte der Napoleonischen Kriege sind diese Frauen nicht wegzudenken. Der Maler Ramon Marti Asina hat diesen Moment auf einem überdimensionalen Gemälde festgehalten. Sein Entwurf zeigt die Barbaras im Einsatz auf dem Schlachtfeld. Das Originalgemälde „El gran dia de Girona“ hängt im MNAC. Die Barbaras griffen nicht nur furchtlos zu den Gewehren. Wichtiger war, dass sie für viel mehr kämpften, als für die Erhaltung der Stadt, nämlich um das Leben ihrer Lieben. Diese einfachen, aber tapferen Frauen stellten den absoluten Gegensatz zu den gut ausgerüsteten Soldaten Napoleons dar. Der zerstörerischen Kraft der militärischen Truppen setzten sie ihre Mitmenschlichkeit entgegen.

Die Arbeiterin im IX und XX Jahrhundert

In der Abteilung, die sich mit der Zeit der Industrialisierung beschäftigt, stehen jede Menge Maschinen und technische Errungenschaften. Doch Silvia führt mich schnurstracks zu einem Schwarz-Weiß-Bild. Es zeigt die Arbeiter und Arbeiterinnen einer Textilfabrik in Girona. Auch Kinder sind zu sehen. Ende des neunzehnten Jahrhunderts entstanden viele solcher Fabriken, wie diese. Man sagt, die Firma habe sogar einen eigenen Kindergarten eingerichtet, in dem sich Nonnen um die Kinder der Angestellten kümmerten.

Von den Aufgaben der Kinderversorgung entbunden, standen der Fabrik damit billige Arbeitskräfte zur Verfügung. Doch die arbeitenden Frauen hatten es nicht immer leicht. Gut bezahlte Tätigkeiten wurden oft nur gegen ein gewisses „Entgegenkommen“ seitens der Frauen erteilt. Sexuelle Ausbeutung und Belästigung gehörten für viele Arbeiterinnen leider zum Alltag. Eine Frau, die ihren Job nicht verlieren wollte, weil sie auf das Geld angewiesen war, musste sich Einiges gefallen lassen.

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Zweite Spanische Republik

Nach dem Tod des Diktators Primo de Rivera 1930 wurde 1931 in Spanien die zweite Republik ausgerufen. Die Einwohner Gironas standen auf seiten der Demokratie, wollten Freiheit und Gerechtigkeit und forderten damals bereits die Anerkennung der katalanischen Identität. Ein Foto zeigt Francesc Macià im Dezember 1931 auf dem Balkon des Rathauses von Girona. Die Regierung der Zweiten Republik in Madrid gewährte Katalonien die Wiedereinrichtung der Generalitat de Catalunya und einen gewissen Autonomiestatus.

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Silvia weist mich darauf hin, dass in dieser Zeit noch etwas anderes stattfand. 1933 durften die Frauen in Spanien erstmals wählen und gewählt werden. Die linksintellektuelle Schriftstellerin Aurora Bertrana war die erste Frau, die für ein politisches Amt kandierte. Die weit gereiste, gebildete junge Frau trat für die ERC an, wurde aber nicht gewählt. Dennoch war das ein mutiger und wichtiger Schritt für alle Frauen, der leider oft vergessen wird.

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1933 beginnt eine junge Frau, als erste weibliche Sprecherin bei Radio Girona zu arbeiten. Es ist die Stimme von Francina Boris, die die Hörer des Senders mit wichtigen Informationen versorgt und sie jahrzehntelang in ihrem Alltag begleitet.

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Spanischer Bürgerkrieg und Widerstand

Während des Bürgerkriegs kämpften viele Frauen für die Republik gegen die Truppen Francos. Anarchisten, Marxisten, Trotzkisten und andere linke Parteien und politische Gruppierungen sammelten sich in Spanien. Sie setzten sich für ihre Ideale ein und traten tapfer dem Faschismus entgegen. Kluge und mutige Frauen wie La Passionaria oder Federica Montseny machten von sich reden. Auch Antònia Adroher Pascual, eine Lehrerin aus Girona, war politisch engagiert. Sie war eine der Mitbegründerin der POUM (marxistische Arbeiterpartei) und kämpfte aktiv gegen die Falange.

Nach dem Sieg Francos musste sie nach Frankreich fliehen, wo sie in mehreren Konzentrationslagern untergebracht wurde, bis sie sich schließlich ein Leben im Exil einrichten konnte. Erst 1977 konnte sie in ihre Heimat zurückkehren.

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Viele andere Frauen dieser Generation erlebten ähnliche Schicksale wie Antonia Adroher. Mich erinnert die Geschichte dieser Frau an ein Buch, das ich vor einigen Jahren gelesen habe. Es handelt von einer schweizer Krankenschwester die sich in dem kleinen Ort Elna, kurz hinter der Grenze, um die schwangeren Frauen in den Konzentrationslagern kümmerte. Denn unter den Bürgerkriegsflüchtlingen waren auch Kinder und Frauen, die unter katastrophalen Bedingungen in diesen Lagern eingesperrt wurden. Elisabeth Eidenbenz, so hieß diese Krankenschwester, konnte leider nicht alle Frauen retten, aber wenigstens konnte sie dafür sorgen, dass schwangere Frauen und ihre Babys menschenwürdig untergebracht und medizinisch versorgt wurden.

Infos Museu d’Història und Links:

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Museu d’Història de Girona
Carrer de la Força, 27
17004 Girona
Website

In einem Ausstellungssaal des Museums, den man über einen Seiteneingang erreicht, gibt es eine ganze Wand, an der zahlreiche Schwarz-Weiß Fotografien an die Frauen dieser Stadt erinnern. Der öffentlich zugängliche Konferenzraum ist nach der Gräfin Ermessenda benannt.

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Öffnungszeiten:

Sommer (Mai bis September): Dienstag bis Samstag von 10.30 Uhr bis 18.30 Uhr, Sonntag und an Feiertagens von 10.30 Uhr bis 13.30 Uhr
Das restliche Jahr über (von Oktober bis April): Dienstag bis Samstag von 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr, Sonntag und an Feiertagen von 10.30 Uhr bis 13.30 Uhr
Montags ist Ruhetag. Am 25. und 26. Dezember sowie am 1. und 6. Januar ist das Museum geschlossen, am 5. Januar bis 13.30 Uhr geöffnet.

Eintritt:  

Erwachsene: 4 Euro
Ermäßigter Eintritt: 2 Euro
Für Kinder unter 16 Jahren ist der Eintritt frei. Jeden ersten Sonntag im Monat ist der Eintritt für alle gratis.

Interessante weiterführende Links zu den erwähnten Frauen:

Ermessenda:
www.blogs.sapiens.cat
www.epistolae.ctl.columbia.edu

Companyia Santa Bàrbara
www.pedresdegirona.com
www.ub.edu
(Die Heldinnen der Santa Barbara sind ein Symbol der Humanität geworden und haben angeblich Simone Veil später zur Einrichtung einer aus Krankenschwestern bestehende Truppe inspiriert, die sich um verletzte Soldaten kümmern sollte – unabhängig von der Uniform, die die Männer trugen.)

Die Maternité von Elna – Elisabeth Eidenbenz:
Eidenbenz Elisabeth.pdf
www.wikipedia.org/wiki/Maternité_suisse_d’Elne
Elisabeth Eidenbenz: més enllà de la Maternitat d’Elna

Vielen lieben Dank an Silvia Planas für ihre Zeit! 

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